Führung bei diva-e: Inspiration, Transparenz, Kommunikation

Mitarbeiterorientierter Führungsstil für zufriedene Mitarbeiter:innen

Die Vielzahl digitaler Möglichkeiten und Trends, dynamische Wettbewerbsstrukturen und die zunehmende globale Vernetzung weiten unseren Blick für die Rahmenbedingungen und Gegebenheiten eines modernen Arbeitsumfeldes. Der Wandel bringt uns dazu, bestehende Modelle der Zusammenarbeit und Führung zu modifizieren, anzupassen und zu überdenken. Faktoren wie die Trends zu Agilität und zu mobilem Arbeiten unterstützen dies. Neue Generationen auf dem Arbeitsmarkt verändern ebenfalls die gegenseitigen Erwartungen von Arbeitnehmer:in und Arbeitgeber:in. Wie wird die Führung der Zukunft auf diese Einflüsse reagieren? Im Rahmen der Entwicklung unserer Leadership-Programms haben wir uns mit diesem Thema aktiv auseinandergesetzt, um unsere Führungskultur in die richtige Richtung zu lenken.

Führung bei diva-e: Inspiration, Transparenz, Kommunikation

Wie sieht nun also Führung in Zukunft aus? Julia sieht vor allem einen Switch im Verhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter:in. So soll Inspiration anstelle der klassischen Kontrolle treten. Kreative Lösungen und neue Herangehensweisen an aktuelle Themen und Herausforderungen sind dann erfolgreich, wenn das Team sich auf den Freiraum und eine gewisse Orientierung durch die Führungskraft verlassen kann. Diese Orientierung wird gewährleistet durch “einen stabilen und transparenten Rahmen, innerhalb dessen die Mitarbeiter eigenverantwortlich agieren können und dabei gefördert und gefordert werden”, so Julia Münster. Dies wird beispielsweise auch gestützt durch eine gemeinsame, klar kommunizierte Unternehmensvision, die allen Mitarbeiter:innen und Führungskräften gleichzeitig als Motivation und Orientierung dient.

Motivation wird unter anderem durch ein sinnstiftendes Arbeitsumfeld gefördert. Das Gefühl, mit der geleisteten Arbeit Teil eines großen Ganzen zu sein, ist hier besonders zentral: „Dafür ist es wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen, welchen Beitrag das Unternehmen für die Gesellschaft leistet und somit, welchen Beitrag auch die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter selbst für die Gesellschaft leistet, indem er oder sie beim Unternehmen arbeitet“, sagt Julia und spielt damit auch auf die Erwartung an Unternehmen an, als öffentlicher Akteur verantwortlich zu handeln. Mitarbeiter:innen erfahren dies im direkten Arbeitsumfeld und sollten die Möglichkeit haben, an Unternehmensentscheidungen mitzuwirken und Feedback zu geben – das auch gehört und wertgeschätzt wird.

In der zwischenmenschlichen Beziehung kommt dabei der Kommunikation - sei es persönlich oder digital - eine immer wichtigere Bedeutung zu. Denn die allgemein geltenden Bedingungen des Arbeitsumfeldes werden mediiert durch die ganz persönliche Beziehung zwischen allen Beteiligten. Ein positives Arbeitsklima wird sich somit in Zukunft nicht nur durch unternehmensweit flachere Hierarchien, sondern auch durch vertrauensvolle Zusammenarbeit auf der individuellen Ebene auszeichnen. Gegenseitige Wertschätzung für die geleistete Arbeit wird vor allem in besonders herausfordernden Situationen wie der derzeitigen Corona-Krise, aber auch generell, zu einem Schlüsselfaktor werden. “Kommunikation insbesondere auf Augenhöhe” ist für Julia Münster sehr wichtig. Dabei reflektieren sich das Verhalten der Führungskräfte und Mitarbeiter gegenseitig, denn wer sich geschätzt fühlt sowie Ehrlichkeit und Offenheit erfährt, kann auch umgekehrt in vielen Situationen aufrichtig und selbstbewusst kommunizieren, ohne zu fürchten, dass dies der Beziehung schaden würde. Leadership definiert sich auch nicht mehr als Konzept, das immer und überall gleich funktioniert. Im Sinne einer situativen Führung wird von den Führungskräften der Zukunft erwartet, dass sie viel Anpassungsfähigkeit an die wandelnden und auch individuellen Bedürfnisse der Arbeitnehmer mitbringen.

Ein derartiger Wandel in der Führungskultur ist jedoch nicht einfach umzusetzen. Führungskräfte müssen offen dafür sein und ihr eigenes Verhalten entsprechend anpassen. Das kann nicht über Nacht geschehen. Wir haben daher im Unternehmen zwei Leadership-Modelle entwickelt, die unsere Führungskräfte auf diesem Weg begleiten sollen. Ein Modell richtet sich an bestehende Führungskräfte und wird ab 2021 standortübergreifend angeboten. Das zweite ermöglicht unseren Führungskräften von morgen, wichtige Führungskompetenzen wie Kommunikation und Konfliktmanagement, Arbeitsrecht und diva-e Werte zu verinnerlichen, um im Sinne unseres Führungsleitbildes agieren zu können. Mehr Informationen dazu gibt es auch hier.

Den Wandel, den die Führung und das Arbeitsklima in der heutigen Zeit erfahren, nehmen wir nicht bloß an - wir sehen ihn als Chance, uns weiterzuentwickeln, stetig anzupassen und neue Wege zu gehen. Die Beziehung zwischen Arbeitgeber:in und Arbeitnehmer:in ist dabei eine Grundlage für persönliches Wohlbefinden im Job und darüber hinaus und stärkt unser Ziel, die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen langfristig zu sichern.